Marieta Chirulescu
1 MAI bis 30 MAI 2026
Opening – 1 MAI 2026, 18-21 Uhr
Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freut sich die Galerie, ihre zweite Ausstellung von Marieta Chirulescu zu präsentieren. Bekannt für ihre abstrakten Arbeiten, die Prozesse der Reproduktion, Auslöschung und Instabilität des Bildes untersuchen, bewegt sich Chirulescu an den Schnittstellen von Malerei, digitaler Manipulation, Collage und Druckgrafik. Während viele ihrer Zeitgenoss:innen das Digitale als primäres Werkzeug nutzen, behandelt Chirulescu digitale Bilder als externe Referenzen, die sie gezielt in ihre Kompositionen einfließen lässt.
Marieta Chirulescu
Untitled, 2025
UV-Print, gesso, acrylic on canvas
125 x 185 cm
Photo: Trevor Good
Courtesy the artist and Plan B Cluj, Berlin
Ihre Praxis ist definiert durch das „statische Rauschen“ subtiler, meist zurückhaltender Farben, die oft den Großteil der Leinwand einnehmen. In diesen scheinbar negativen Räumen greift Marieta Chirulescu vorwiegend in die Randbereiche ein und integriert dabei oft banale Fragmente der Realität. Indem sie sich mit dem Kernproblem der Malerei – ihrer inhärenten Flachheit – auseinandersetzt, nutzt sie Schichtung, um den Prozess der Abflachung von Perspektive und mimetischer Darstellung in das Endstadium einer autonomen Form zu treiben.
Marieta Chirulescu
Untitled, 2024
glue pigments and canvas on canvas
50 x 40 cm
Photo: Trevor Good
Courtesy the artist and Plan B Cluj, Berlin
Die resultierenden Werke erreichen einen hohen Grad an Abstraktion, ohne ihre grundlegende Fähigkeit zur Repräsentation zu verleugnen. Im Raum zwischen diesen physischen und konzeptuellen Schichten wird die Tiefe von Chirulescus Werk sichtbar und offenbart eine Kapazität, die in mehreren Dimensionen gleichzeitig existiert.