Auto-Paragone
Mit Arbeiten von Tamina Amadyar, Thomas Helbig, Andy Hope 1930, Hinako Miyabayashi & Markus Selg
1 MAI bis 13 JUNI 2026
Opening – 1 MAI 2026, 18-21 Uhr
Die Galerie Guido W. Baudach freut sich zum diesjährigen Gallery Weekend Berlin eine thematische Gruppenausstellung unter Beteiligung von fünf Künsterinnen und Künstlern aus dem Galeriegrogramm zu präsentieren. Unter dem Titel Auto-Paragone zeigen Tamina Amadyar, Thomas Helbig, Andy Hope 1930, Hinako Miyabayashi und Markus Selg je eine malerische und eine skulpturale Arbeit in Kombination.
Markus Selg
THE WORK Xenia´s Legacies (vase_1 green), 2024
PLA filament,
31 x 17 x 17 cm
Edition 1 + 1AP
Courtesy the artist & Galerie Guido W. Baudach, Berlin
© Markus Selg 2024, All rights reserved
Photo: Roman März
Der Begriff Paragone, wie er im Ausstellungstitel erscheint, stammt aus dem Italienischen und bezeichnet den sogenannten Wettstreit der Künste, jenes vornehmlich in der Zeit der Renaissance und des Barocks mit Verve ausgetragenene Ringen von Malerei und Skulptur um die vermeintliche Vorrangstellung unter den Disziplinen. Heute, da die einstige Gesinnungsfrage längst von der Tagesordnung des Kunstdiskurses verschwunden ist, lässt sich die bemerkenswerte Beobachtung machen, dass eine Mehrzahl der gelernten Maler*Innen irgendwann im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung auch plastisch tätig werden und in der Folge zumeist in beiden ehedem so heftig in Konkurrenz stehenden Medien parallel arbeiten – etwas, das, nebenbei bemerkt, bei Bildhauer*Innen in umgekehrter Form nur selten vorkommt.
Markus Selg
PARADOXIDES I, 2022
UV-print on cellulose Polyester
200 x 140 cm
Unique
Courtesy the artist & Galerie Guido W. Baudach, Berlin
© Markus Selg 2024, All rights reserved
Photo: Roman März
Markus Selg
PARADOXIDES I, 2022
UV-print on cellulose Polyester
200 x 140 cm
Unique
Installation view, artist’s studio, Berlin, 2026
Courtesy the artist & Galerie Guido W. Baudach, Berlin
© Markus Selg 2024, All rights reserved
Photo: Roman März
Die Ausstellung Auto-Paragone untersucht das geschilderte Phänomen anhand einer Gegenüberstellung ausgewählter Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern der Galerie mit entsprechend multidisziplinärer Praxis.