Fiona Banner
Poems for Helicopter Blades

11 SEP – 31 OCT 2026Opening – 10 SEP 2026, 6–10 pm

Fiona Banner aka The Vanity Press, Vulva Volvo (1930–2021), 2025, courtesy of the artist and Galerie Barbara Thumm.

Wir freuen uns, Poems for Helicopter Blades, die achte Einzelausstellung von Fiona Banner aka The Vanity Press (*1966, Merseyside, UK), einem Gründungsmitglied der Galerie, in den Räumen der Space I der Galerie anlässlich der Berlin Art Week 2026 anzukündigen.

Fiona Banner aka The Vanity Press setzt sich mithilfe verschiedener Medien – darunter Zeichnung, Skulptur, Performance und bewegtes Bild – mit den Themen Gender, Sprache und Konflikt auseinander. Durch eine spielerische Hinterfragung von Sprache reflektiert sie über die Bedeutung des Körpers und der Politik sowie die Politik des Körpers.

Fiona Banner aka The Vanity Press, Speaker fin, 2026, courtesy of the artist and Galerie Barbara Thumm.

Poems for Helicopter Blades entfaltet sich durch eine Reihe neuer Video- und Klangskulpturen, die um Teile von Kampfflugzeugen herum konstruiert sind.

La Fin / Runway wird auf das Cockpitdach eines Jaguar-Flugzeugs projiziert, das Teil ihrer erfolgreichen Installation Harrier and Jaguar aus dem Jahr 2010 war, bei der Kampfflugzeuge in den riesigen neoklassizistischen Galerien der Tate Britain ausgestellt wurden. Nach der Ausstellung wurde der Rumpf des Flugzeugs eingeschmolzen und als Aluminiumbarren gelagert – hier sind sie neu gegossen als Skulpturen und Bilderrahmen zu sehen.

Wie in vielen Werken von Banner wird das militärische Objekt seines funktionalen Zwecks entkleidet und einem Prozess sprachlicher und materieller Verschiebung unterzogen. Was bleibt, sind instabile Objekte, Klänge und Bilder, gefangen zwischen Maschine und und Skulptur, Waffe und Bild, Körper und Sprache gefangen sind.

Carrie Mae Weems

11 SEP – 31 OCT 2026Opening – 10 SEP 2026, 6–10 pm

Carrie Mae Weems, People in Water, 2026, courtesy of the artist and Galerie Barbara Thumm.

Die Ausstellung in Space II präsentiert eine neue Werkgruppe der renommierten afroamerikanischen Künstlerin Carrie Mae Weems (*1953, Portland, OR, USA), eine der einflussreichsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst.

Im Laufe ihrer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere hat Weems ein komplexes und facettenreiches Werk geschaffen, das Fotografie, Film, Installation und weitere Medien umfasst und sich mit sozialen und politischen Fragen auseinandersetzt, die unsere Gegenwart prägen.

Carrie Mae Weems, Seaside (3), 2026, courtesy of the artist and Galerie Barbara Thumm.

Carrie Mae Weems, Seaside (5), 2026, courtesy of the artist and Galerie Barbara Thumm.

Die in der Galerie Barbara Thumm gezeigten Werke stehen im Dialog mit The Long Goodbye, einem Film, der für die Eröffnung des V&A East in London (April–Oktober 2026) in Auftrag gegeben wurde. In dem Film zeichnet Weems nach, wie Gewässer – von ihren mächtigen Strömungen bis hin zu sanften Gezeiten – uns geprägt haben, transatlantische Migration ermöglichten und bis heute Gemeinschaften im Osten Londons und darüber hinaus beeinflussen. Das Werk untersucht die Entstehung neuer Identitäten und künstlerischer Formen durch Menschen, die sowohl freiwillig als auch gezwungenermaßen über Ozeane hinweg umgesiedelt sind.

Weems würdigt die kulturelle Vielfalt, die die Grundlage zeitgenössischer Städte bildet und diese prägt. Über Angst und Unglück hinaus sind Wasser und Migrationsnetzwerke der Motor globaler Kreativität.