Grace Weaver
Parataxis
Bleibtreustraße 45
4 SEP – 24 OCT 2026
Opening – 4 SEP, 6 – 8 pm
Extended Opening hours for Gallery Night – 10 SEP 2026
Grace Weaver, ‘Libation Bearers’, 2026
Photo: def image
Die Galerie Max Hetzler, Berlin, freut sich, Parataxis, eine Ausstellung neuer Malereien von Grace Weaver, zu präsentieren. Es ist die siebte Ausstellung der Künstlerin mit der Galerie.
In häuslichen Innenräumen dargestellt, vollziehen Weavers große, schlaksige Protagonistinnen und Protagonisten die kleinen Zeremonien des Alltags. Einzelne Figuren und Paare sitzen auf niedrigen Stühlen oder solchen mit hoher Rückenlehne, halten Amphoren, versammeln sich um Tische oder erheben ein Glas. Hinter ihnen deuten farbige Streifen auf vertäfelte Wände oder Türöffnungen hin – abstrakte Zeichen häuslicher Innenräume, die sich in malerische Farbfelder auflösen. Diese vertrauten Szenen entfalten sich im gemessenen Rhythmus eines Rituals. Wie in den Schriften von James Joyce verdichtet sich die Bedeutung durch die wiederholten Gesten des alltäglichen Lebens und lädt uns dazu ein, „zum millionsten Mal der Wirklichkeit der Erfahrung zu begegnen“.
Parataxis wird gemeinsam von den Berliner Galerien Max Hetzler und Soy Capitán präsentiert.
Grace Weaver (geb. 1989 in Vermont) lebt und arbeitet zwischen New York und Berlin. Werke der Künstlerin befinden sich unter anderem in den Sammlungen des ARoS Aarhus Art Museum; Chrysler Museum of Art, Norfolk; Columbus Museum of Art at The Pizzuti; Fleming Museum of Art, Burlington; FRAC des Pays de la Loire, Carquefou; Kunstpalast Düsseldorf; Sammlung Philara, Düsseldorf; Städel Museum, Frankfurt am Main; und der Yuz Foundation, Shanghai.
Sabine Moritz
ROT GELB BLAU STAUB
Potsdamer Straße 77-87
11 SEP – 31 OCT 2026
Opening – 10 SEP, 6 – 10 pm
Sabine Moritz, ‘Erde II’, 2026.
Photo: farbanalyse, Georgios Michaloudis, Köln / Courtesy: The Artist and Galerie Max Hetzler | Berlin | Paris | London | Marfa
Die Galerie Max Hetzler, Berlin, freut sich, mit ROT GELB BLAU STAUB die erste Ausstellung von Sabine Moritz mit der Galerie zu präsentieren.
Mit zwölf großformatigen Leinwänden, die in Dreiergruppen angeordnet sind, dem ersten quadrophonischen Ölgemälde der Künstlerin, einem kleinformatigeren Stillleben sowie einer Auswahl früher Arbeiten auf Papier bietet die Ausstellung eine Miniaturretrospektive ihres vielfältigen und facettenreichen Œuvres. Moritz arbeitet sowohl abstrakt als auch figurativ und malt oder zeichnet auf Leinwand und Papier, in großen wie kleinen Formaten sowie in leuchtenden oder reduzierten Farbtönen. Auf den ersten Blick ohne unmittelbaren Zusammenhang, verlangen ihre Werke nach einer langsamen und intimen Betrachtung. In diesen Momenten des Innehaltens treten wiederkehrende Motive, Figuren und Formen allmählich hervor. Aus dem Zusammenspiel der Werke entstehen unerwartete Verbindungen, in denen Motive und Formen wie Erinnerungsfragmente nachhallen.
Sabine Moritz (geb. 1969 in Quedlinburg) lebt und arbeitet in Köln. Werke der Künstlerin befinden sich unter anderem in den Sammlungen von The Broad, Los Angeles; Centre Pompidou, Paris; Dallas Museum of Art; FAMM – Female Artists of the Mougins Museum; High Museum of Art, Atlanta; Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, D.C.; Institute of Contemporary Art, Miami; K11 Art Foundation, Hongkong; Kistefos Museum, Jevnaker; Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Lenbachhaus München; Los Angeles County Museum of Art; The Museum of Contemporary Art, Los Angeles; Museum of Fine Arts, Budapest; Olivia Foundation, Mexiko-Stadt; San Francisco Museum of Modern Art; Sifang Art Museum, Nanjing; und Tate, London.
Vom 8. Oktober bis zum 20. Dezember 2026 wird Moritz’ Werk in einer Einzelausstellung im Garden Museum in London präsentiert.