Lili Theilen
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at EIGEN + ART Lab
11 SEP – 17 OCT 2026
Opening – 10 SEP 2026, 6–10 pm
Häufig wirken Lili Theilens (*1998) Arbeiten großformatig und raumgreifend. Doch auch ihre kleineren Formate eröffnen eigenwillige Perspektiven und behaupten ihren Platz.
Reduziert auf Zweidimensionalität treten die Figurationen vor meist monochromen, unbewegten Hintergründen hervor. Dem sanften, transparenten Duktus zum Trotz entfalten die Werke eine raumgreifende Präsenz. Dieses Einnehmen von Raum ist ein wiederkehrendes Thema bei Theilen.
Theilen trägt mehrere Schichten verdünnter Farbe auf, wobei das Ergebnis invasiv wirkt, als würde Farbe abgetragen. So schälen sich die Figurationen förmlich aus dem von Schatten durchzogenen Hintergrund heraus und erscheinen in ihrer Monochromie schemenhaft, leblos und deplatziert.
Leere Hintergründe, reduzierte Figuren, verschlüsselte Erzählungen: Theilen nimmt sich den Raum, den sie mühelos füllen kann.
Stef Heidhues
hook, line and sinker
At Galerie EIGEN + ART Berlin
11 SEP – 31 OCT 2026
Opening – 10 SEP 2026, 6–10 pm
Ausstellungsansichten / Installationviews Stef Heidhues, Galerie EIGEN + ART Berlin: Otto Felber, Berlin
Ausstellungsansichten / Installationviews Stef Heidhues, Galerie EIGEN + ART Berlin: Otto Felber, Berlin
Ausstellungsansichten / Installationviews Stef Heidhues, Galerie EIGEN + ART Berlin: Otto Felber, Berlin
Am 10. September eröffnen wir die Einzelausstellung „hook, line and sinker“ von Stef Heidhues. In freistehenden Skulpturen und Wandarbeiten arrangiert Heidhues raumgreifenden Setzungen zu begehbaren Bildräumen. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten bilden oft Bruchstellen und Leerstellen, die Heidhues in öffentlichen und sozialen Räumen aufspürt – wie beispielsweise durch Baustellen erzeugte Freiräume, leere Schilderhalterungen oder abgeklebte Schaufenster. Durch das Aufgreifen dieser „blank spaces“ betonen Heidhues Arbeiten das Potential des definierten, aber uneindeutig oder temporär besetzten Raums, in dem eine Verschiebung der ursprünglichen Funktion stattfindet. Damit öffnen sich auch Fragen nach Sichtbarkeit, Zugang und Repräsentation im urbanen Kontext.
Ausstellungsansichten / Installationviews Stef Heidhues, Galerie EIGEN + ART Berlin: Otto Felber, Berlin
Ausstellungsansichten / Installationviews Stef Heidhues, Galerie EIGEN + ART Berlin: Otto Felber, Berlin
Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober.
Stef Heidhues (*1975 in Washington D.C., USA) studierte von 1999 bis 2005 Freie Kunst an der HfbK Hamburg in der Klasse von Franz Erhard Walther, ebenso wie 2003 an der École nationale supérieure des beaux arts de Lyon, Frankreich.
Heidhues erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, die sie ins In- und Ausland führten, wie 2012/13 das EHF 2010 Trustee Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung; 2015/16 ein Reisestipendium für Los Angeles, Konrad-Adenauer-Stiftung; 2016 als Artist in residence, CCA Andratx, Mallorca; 2018 erhielt sie ein Fellowship der Villa Aurora, Los Angeles, 2021 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds, Bonn und 2021 ein Stipendium der Pollock – Krasner Foundation in New York City.
Ihre Werke wurden in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt u.a. im Kunstmuseum Bonn (2019), im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2013), in der Bundeskunsthalle Bonn (2018), im Goethe Institut, Bologna, Italien (2015), im Kunstverein Jesteburg (2021), im Mies van der Rohe Haus, Berlin (2021), auf der Ostfriesland Biennale (2022) , im Museum für konkreter Kunst, Ingolstadt und im Schloss Rheda (2024).
Stef Heidhues lebt und arbeitet in Berlin.