Empty Places, Crowded Hearts
With works by Hanne Darboven, Carola Dertnig, Hannah Sophie Dunkelberg, Judith Fegerl, Sylvie Fleury, Channa Horwitz, Sophie-Luise Passow, Charlotte Posenenske, Rosemarie Trockel, Ruscha Voormann

27 JUN bis 15 AUG 2026
Opening – 26 JUN 2026, 19-21 Uhr

Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Empty Places, Crowded Hearts“ in unserer Berliner Galerie einladen, die ein generationsübergreifendes Panorama weiblicher künstlerischer Strategien mit abstrakten oder abstrahierenden Bezügen präsentiert. Dabei werden prägende Positionen der 1970er und 1980er-Jahre mit aktuellen Strömungen in Dialog gebracht.

Rosemarie Trockel
Bush is a Bear, 1987

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Die gezeigten Arbeiten von Channa Horwitz, Hanne Darboven, Charlotte Posenenske, Sylvie Fleury und Rosemarie Trockel stehen für eine konzeptuelle Durchdringung von Struktur durch serielle Systeme, zeitbasierte Ordnungen und die kritische Reflexion kultureller und materieller Codes. Ihre Praxis hat das Verständnis von Struktur als intellektuelles und gesellschaftliches Prinzip nachhaltig geprägt.

Channa Horwitz
Orange Subliminal-Covariance, 2007

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Carola Dertnig
Lively turns, 2025

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Jüngere Positionen wie Ruscha Voormann, Hannah Sophie Dunkelberg, Sophie-Luise Passow, Judith Fegerl und Carola Dertnig entwickeln diese Ansätze weiter und untersuchen Oberflächen, Materialien und narrative Gefüge als offene, fragile Systeme, in denen Körper, Raum und Bild in dynamische Beziehungen treten.

Channa Horwitz
Sonakinatography 1, Movement #II for Multi-Media, 1968

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Sylvie Fleury
Claudia, 1997

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Channa Horwitz
Sonakinatography, 1968

Courtesy Galerie Crone, Berlin, Vienna

Die Ausstellung versammelt somit Werke von zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen, die sich mit grundlegenden Fragen von Ordnung, Materialität und Wahrnehmung auseinandersetzen. Seriellen und konzeptuellen Verfahren kommen dabei ebenso große Bedeutung zu wie körperlichen und materialbezogenen Prozessen oder performativen Herangehensweisen.